Implantation

implant1Heutzutage gilt die Einpflanzung von Implantaten als modernste Art der Ersetzung von Zähnen, da sich die gegenwärtigen, modernen Implantate so anfühlen, als ob Sie ihre eigenen Zähne wiederbekommen hätten!

Der Verlust eines Zahnes mag ein ernsthaftes Trauma verursachen. Er stellt nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern vermag auch unsere Lebensqualität ernsthaft zu beeinträchtigen und sogar für unseren allgemeinen Gesundheitszustand Folgen zu haben:

  • wir können nicht befreit lächeln,
  • unsere Kaufunktion wird beeinträchtigt, so dass uns auch das Essen nicht mehr richtig Spaß macht
  • der Verlust mehrerer Zähne vermag auch unsere Gesichtszüge zu verändern,
  • die neben den Zahnlücken befindlichen Zähne können leicht ins Wackeln kommen, so dass der Gesundheitszustand unserer ganzen Zahngebisses beeinträchtigt werden kann

Für all diese Probleme bietet die Einpflanzung von Implantaten eine bequeme und sichere Lösung.

Was ist denn eigentlich genaugenommen ein Implantat?

Das Implantat selbst ist eine aus Titan gefertigte Schraube, eine Art „künstliche Wurzel”, die ähnlich den echten Zahnwurzeln in der Lage ist, eine Zahnkrone, Brücke oder Panoramabrücke festzuhalten, und die vom Implantologen durch einem kleinen chirurgischen Eingriff auf den Unter- oder Oberkiefer eingepflanzt wird. Dank seiner besonderen biologischen, chemischen und physischen Eigenschaften wächst das Implantat nach einer gewissen Zeit mit dem Knochen zusammen und vermag dadurch den eingesetzten künstlichen Zahn oder mehrere eingesetzte künstliche Zähne vollständig zu festigen. Außerdem gibt es auch sogenannte Mini-Implantate, die der Festigung der herausnehmbaren künstlichen Gebisse dienen.

bridge-implantsDank der modernen und feinfühligen chirurgischen Technik und der hervorragenden Qualität des verwendeten Materials ist dieses Verfahren heutzutage zu einem Routineeingriff geworden, also zu einem klinisch bewährten Eingriff, dessen Resultat garantiert von Erfolg gekennzeichnet ist.

 

Wesentliche Vorzüge eines Implantats

  • Die an unsere alten Zähne erinnernde Kaufunktion bleibt vollkommen erhalten.
  • Die Einpflanzung eines Implantats ermöglicht die Vorbeugung des im Falle einer Zahnlücke unvermeidbaren Knochenabbaus.
  • Es bietet ein bequemes, natürliches, leicht umgängliches und einwandfreies ästhetisches Erlebnis.
  • Implantate verursachen keinerlei allergische Reaktion, da sie aus reinem Titan angefertigt sind, welches ein maximal gewebefreundliches und biokompatibles Material darstellt. Titan rostet nicht, ist Säuren und anderen Materialien gegenüber resistent und im Vergleich zu seinem Gewicht sehr stark, und auch nicht magnetisierbar
  • Falls bloß ein oder zwei fehlende Zähne ersetzt werden müssen, so werden die benachbarten Zähne bei Anwendung eines Implantats keinerlei derartigen zusätzlichen Beanspruchung ausgesetzt, wie im Falle der Einpflanzung herkömmlicher Brücken
  • Wenn mehrere nebeneinander befindlichen Zähne ersetzt werden müssen, bietet sich das Implantat deshalb als gute Wahl an, da sie einen festen Zahnersatz auch in jenen Fällen ermöglicht, in denen mit herkömmlichen Methoden nur die Anfertigung eines partiellen und herausnehmbaren Zahnersatzes möglich wäre. Ein derartiger Ersatz ist stabiler und besser zum Kauen geeignet, und ist auch von ästhetisch hervorragender Qualität.

Die tatsächliche Einpflanzung erfolgt in allen Fällen nach gründlicher Untersuchung und chirurgischer Planung.

Zuerst stellt der Zahnarzt die anatomischen Gegebenheiten des Patienten und seine Lebensweise fest, und veranlasst die dementsprechend notwendigen Röntgen- und Laboruntersuchungen. Dann erstellt er einen Eingriffsplan, in welchem er Platz und Anzahl der einzupflanzenden Implantate bestimmt, sowie die eventuelle Notwendigkeit eines Knochenersatzes.

Die Einpflanzung erfolgt unter sterilen Bedingungen und mittels lokaler Betäubung, und im Falle eines persönlichen Wunsches ermöglichen wir auch einen Eingriff bei Vollnarkose. Der Eingriff selbst benötigt etwa 15-30 Minuten, und ist derart schmerzlos, dass er keinerlei größere Belastung für den Organismus darstellt als ein herkömmliches, einfaches Zahnziehen.

Als erster Schritt des Eingriffs erfolgt die Öffnung des Zahnfleisches durch den Zahnarzt, der anschließend mit einem speziellen Bohrer im Knochen das entsprechende Bohrloch für das Implantat anfertigt. Dann befestigt er die Implantatsschraube und schließlich näht er das Zahnfleisch über dem eingepflanzten Implantat zusammen, so dass die Heilung und das Zusammenwachsen mit Knochen in diesem geschützten und geschlossenen Raum stattfindet. Unmittelbar nach dem Eingriff wird jedem einzelnen unserer Patienten zum Kontrollzweck eine Panoramaröntgenaufnahme angefertigt.

Es kommt vor, dass die Schleimhaut an der Eingriffsstelle anschwellt, doch jene Schwellung hält bloß einige Tage. Falls der Patient es wünscht, erhält er in diesem Falle ein Antibiotikum, sowie ein schmerzstillendes Medikament. Falls sich die Naht nicht auflöst, wird diese 1-2 Wochen nach dem Eingriff entfernt

korona-implantBis zum Ablauf der Heilungsperiode besteht keinerlei Grund zur Änderung der normalen Lebensweise, denn falls der Patient bereits zuvor einen Zahnersatz oder ein künstliches Gebiss trug, so vermag er dieses ein paar Tage nach dem Eingriff wieder zu tragen, und auch ein neuer provisorischer Zahnersatz kann ihm
angefertigt werden.

 

Einsetzung der endgültigen Krone auf das Implantat

Die Heilungsdauer beträgt von der Implantationsstelle abhängend 3-6 Monate. Dies ist ungefähr die Zeitdauer, die für das entsprechende Zusammenwachsen zwischen Implantat und Kieferknochen benötigt wird. Nach Ende der Heilungsperiode öffnet der Zahnarzt das Zahnfleisch und befestigt am Implantat ein kleines zahnfleischformierendes Element, welches innerhalb von 8-10 Tagen dem Zahnfleisch jene Form verleiht, die das Tragen des endgültigen Überbaus ermöglicht.

Danach wird am Implantat ein künstlicher Zahnstumpf befestigt, welcher aufgrund des vom Gebiss des Patienten genommenen Abdrucks in einem zahntechnischen Labor angefertigt wird. Dies stellt ein verbindendes Element zwischen Implantatsschraube und endgültiger Krone dar.

Sofortige Implantation

Unter sofortiger Implantation ist die Einpflanzung eines Implantats in die vom gezogenen Zahn übriggebliebene Zahnlücke innerhalb von 48 Stunden zu verstehen. Diese Methode bringt mehrere Vorzüge mit sich: sie benötigt einen geringeren Eingriff, denn die Öffnung des sowie die Erstellung eines Bohrlochs im Knochen an der Einpflanzungsstelle ist nicht notwendig, und auch ein Knochenschwund kann verhindert werden.

Im Laufe jener Prozedur ist auch die Installierung einer provisorischen Krone auf das Implantat möglich, falls die sofortige Stabilität des Implantats dies erlaubt. Dies ist vor allem in Falle der vorderen, sichtbaren Zähne von Bedeutung, denn in jenen Fällen stellt es einen wichtigen Gesichtspunkt dar ob das provisorische Fehlens eines Zahnes sichtbar ist oder nicht.

Im Falle einer sofortigen Implantation kann die endgültige Krone nach Ablauf der 3-6 Monate andauernden Heilungsperiode auf das Implantat befestigt werden.

Lebensdauer des Implantats

Ein von einem guten Fachmann angefertigtes Implantat vermag im Falle entsprechender Mundpflege und regelmäßiger Kontrolle lebenslang intakt bleiben. Ein Abstoßen muss nicht befürchtet werden. Natürlich kann es aber vorkommen, dass die am Implantat befestigte Krone oder Brücke im Laufe der Zeit ersetzt werden muss.

In besonderen Fällen, d.h. in weniger als 1 % der Fälle kann es jedoch geschehen, dass das Implantat nicht mit dem Knochen zusammenwächst und zu locker bleibt. In diesem Falle ist nach Entfernung des Implantats und der Beseitigung der hemmenden Umstände die Einpflanzung eines neuen Implantats möglich.

Zwecks Aufrechterhaltung der Langlebigkeit des Implantats empfehlen, sich einer jährlichen Kontrolluntersuchung zu unterziehen. Außerdem wird halbjährlich auch von einem Zahnhygieniker durchgeführte professionelle Zahnsteinentfernung und Zahnreinigung benötigt. Falls Sie zwischen zwei Untersuchungen irgendeine Veränderung empfinden, so wenden sie sich unverzüglich an Ihren Zahnarzt. Darüber hinaus behält auch im Falle von Implantaten die Einhaltung der täglichen mundhygienischen Regeln besondere Bedeutung.

Anlässlich der Implantation erhält der Patient vom Arzt ein Datenformular, welches Angaben zum Implantat beinhaltet. Dieses Datenformular muss aufbewahrt werden und anschließend zu jeder Zahnbehandlung mitgebracht werden, egal ob wir jene Praxis aufsuchen, die die Implantation durchgeführt hat oder uns an einen anderen Zahnarzt wenden.

Bitte finden Sie beilegend Auskünfte bezüglich jener detaillierten Regeln, die im Interesse eines entsprechenden Heilungsprozesses in den Tagen und Wochen nach der Operation eingehalten werden sollten. Das VitalCenter ist eine Referenzordination der in Deutschland produzierten, der Premiumkategorie zugeordneten CMALOG Implantate.

In unserer Praxis erfolgten mit dieser Art von Implantat in den vergangenen 15 Jahren mehr als 10.000 erfolgreiche Eingriffe, und mit Stolz dürfen wir behaupten, dass es nur eine sehr geringe Anzahl von Patienten gab, bei denen in den vergangene 15 Jahren Komplikationen auftraten.

 

Nach der Implantation

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Was ist NACH DER EINPFLANZUNG DES IMPLANTATS besonders zu beachten?

Was am Tag der Implantation zu vermeiden ist:

  • Rauchen
  • Alkoholgenuss
  • Konsum von Milch und Milchprodukten.

Nach Beendigung des Vorganges sollte das Tampon noch etwa 20 Minuten lang auf der implantierten Stelle verbleiben.

Ratschläge zum Essen:

Es empfiehlt sich mit dem Essen zu warten, bis die Wirkung des Anästhesierungsmittels ganz vergeht. Desweiterhin empfiehlt es sich, am Tage des Eingriffs weiche oder flüssige Speisen zu sich zu nehmen. Trinken sollte man frühestens 20-30 Minuten nach Beendigung der OP.

Worauf beim Zähneputzen zu achten ist:

Die Änderung unserer täglichen Routine beim Zähneputzen ist wegen des Implantats nicht erforderlich. Insgesamt gelten auch hier die allgemein zu beachtenden Regeln, d.h. man solle sich nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen. Während des Heilungsprozesses ist eine sowohl eine Munddusche als auch die Benutzung einer elektrischen Zahnbürste, sowie die separate starke Spülung der implantierten Stelle zu vermeiden.

Sonstige nützliche Tipps:

  • Sollten sie ein Medikament nehmen, welches die Blutgerinnung verlangsamt (auch ASPIRIN gehört in diese Sparte), so bitten wir Sie, Ihren Zahnarzt unbedingt weit im Voraus darüber zu informieren!
  • Benutzen in der Nacht nach der Implantation zwecks Hebung ihres Kopfes ein Kissen!
  • Von Wichtigkeit ist es zu beachten dass mach dem Eingriff die Fahrtüchtigkeit noch mehrere Tage lang beeinträchtigt bleibt. Das gilt besonders dann, wenn Sie auch ergänzende Medikamente einnehmen!
  • Um die Chancen der Entstehung einer eventuellen Schwellung zu vermindern, sollte in den 24 Stunden nach dem Eingriff die Verwendung kalter Umschläge (vorzugsweise Gelee aus Eis) zu empfehlen.
  • Es kann vorkommen, dass in den Tagen nach der OP in der Umgebung der behandelten Stelle sich die Gesichtshaut verfärbt, jedoch verschwindet diese Verfärbung innerhalb von ein paar Tagen.
  • Intensive sportliche Tätigkeit und parallel dazu jede Art von ernsthafter physischer Anstrengung sollte in den 3-4 Tagen nach der Implantation vermieden werden.
  • Starkes Naseputzen ist eine Woche lang strengstens verboten und zwei Wochen lang zu vermeiden, ebenso wie ein druckbildendes Zuhalten der Nase, letzteres im Falle eines Knochenersatze im Oberkiefer oder eines Sinus-Lifts.

Weitere, im Verlaufe des gesamten Heilungsprozesses zu befolgende Regeln:

  • Sollte sie irgendetwas ungewöhnliches empfinden, so etwa Schwellungen, Schleimausläufe, Schmerzen, Anspannungen oder andere Arten unangenehmen und ungewohnten Gefühls, so wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt
  • Es ist verboten, an der operierten Stelle zu stochern, sie mit irgendeinem Werkzeug zu berühren oder sie mit übertriebener Intensität zu reinigen.

Mini-implantate

Im VitalCenter erfolgt die Einpflanzung von Implantaten auf höchstem Niveau, mittels modernster Technik und innerhalb kürzester Frist!

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Entscheiden auch Sie sich für ein herausnehmbares, auf Mini-Implantate befestigtes künstliches Zahngebiss, mit dessen Hilfe sie endgültig ihrem wackelnden künstlichen Gebiss Lebewohl sagen können, welches auch die schönsten Momente ihres Lebens verdirbt!

Unsere Ordination ermöglicht unseren Patienten mit vollständigem künstlichem Zahngebiss auch die Festigung ihres bestehenden eigenen künstlichen Gebisses durch Mini-Implantate.

Was sind eigentlich Mini-Implantate?

Mini-Implantate sind kleine (1,3-2,4 mm große) aus einer gewebefreundlicher Titaniummischung bestehende Implantate, die auch dann eingepflanzt werden können, wenn aufgrund des Dünner Werdens des Knochen herkömmliche, auch zur Festigung herkömmlicher, fixer Kronen und Brücken geeignete größere Kronen keine realistische Option für die Lösung des Problems des Patienten darstellen.

Die auf mehrjährige klinische Vergangenheit zurückblickende Methode der Mini-Implantate, schütz das gesamte künstliche Zahngebiss des Patienten gegen ein Wackeln und gegen ein Herausfallen.

Für welche Patienten ist die Anwendung von Mini-Implantaten von Vorteil?

  • die eine überbrückende Lösung wünschen zwischen auf große Implantate gefestigten Zahnersätze und dem herkömmlichen, herausnehmbaren Zahngebiss.
  • die einen herausnehmbaren Zahnersatz wünschen, welcher günstiger ist, als die andere Lösung, und bei Benutzung nicht ins Wackeln gerät.
  • deren allgemeiner Gesundheitszustand die Verwendung herkömmlicher, großer Implantate nicht ermöglicht.
  • die vor der Implantation wegen dem großen Knochenverlust einen Knochenersatz benötigen

Können sowohl der untere als auch der obere Teil des Gebisses durch diese Methode gefestigt werden?

In der Mehrheit der Fälle können beide Hälften des Gebisses durch Mini-Implantate befestigt werden. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in der unteren Hälfte vier, in der Oberen sechs Mini-Implantate eingepflanzt werden müssen zwecks perfekter Befestigung des Gebisses.

Im Falle der oberen Hälfte kann es vorkommen, dass durch Voruntersuchungen festgestellt werden muss, ob der Kieferknochen sich zur Anwendung von Mini-Implantaten eignet, oder falls der Patient nicht über genügendes Knochenmaterial für Mini-Implantate verfügt, kann es auch zur Ersetzung des Knochens kommen.

Aus welchen Schritten besteht denn so ein Eingriff?

Die Mini-Implantate werden in einem in den Kiefer gebohrten Loch befestigt, durch das Zahnfleisch hindurch. Eine Aufschneidung des Zahnfleisches ist bei diesem Verfahren nicht notwendig, da dem Durchmesser der Implantate klein ist, und das Loch innerhalb eines einzigen Schrittes gebohrt werden kann.

Nach der Einpflanzung dringt der kugelartige Kopf der Mini-Implantate aus dem Zahnfleisch hervor. Dann werden die in das bestehende künstliche Zahngebiss eingebauten, mit einem Gummiring versehenden Patente in den hervorstehenden Kugelkopf der Mini-Implantate eingebaut, wodurch eine sichere, massive Festigung des Gebisses ermöglicht wird.

Pro Kiefer wird bloß eine anderthalb Stunden andauernde Behandlung benötigt zur Wiedererlangung der ursprünglichen Lebensqualität
Kann bei Anwendung eines Mini-Implantates das bestehende künstliche Zahngebiss erhalten werden?

Die Erhaltung des bereits bestehenden künstlichen Gebisses ist dann möglich, wenn es von guter Qualität ist und entsprechend umgestaltet wird, um die Mini-Implantate an ihm befestigen zu können. Die in vorherigen Paragraph erwähnten Festigungselemente, die patenartig auf die Mini-Implantate eingerastet werden können, werden in diesem Falle in das bestehende Zahngebiss eingebaut.

Vorzüge der Mini-Implantate:

  • sie können mittels minimalem medizinischen Eingriffs angefertigt werden
  • da sie sofort belastbar sind, kann mit ihrer Hilfe auch das künstliche Zahngebiss sofort befestigt werden
  • kostengünstigere Ausführung
  • zu ihrer Anwendung benötigt der Patient keine neue Prothese, da in der Mehrheit der Fälle den Eingriff auch bei einem bestehenden Zahngebiss vorgenommen werden kann
  • ihre Reinigung ist leicht und einfach
  • der Patient darf dem unangenehmen Prothesenklebstoff Lebewohl sagen
  • dank des Gummiring-Verfahren wird weder der Kiefer des Patienten, noch die Implantate großer Kräftebeanspruchungen ausgesetzt, so dass ihr Tragen eine sichere und dauerhafte Lösung bietet
  • Im Falle des oberen Zahnbogens besteht ein weiterer Vorteil der Mini-Implantate darin, dass der den Gaumen bedeckende Teil des künstlichen Gebisses nicht benötigt wird, so dass ein aus dem künstlichen Gebiss entfernbares und aufgrund s einer Anwendung wesentlich kleinerer Zahnbogen werden kann.

Verfahren, Materialien

Im VitalCenter erfolgt die Einpflanzung von Implantaten auf höchstem Niveau, mittels modernster Technik und innerhalb kürzester Frist!

Sinuslift – Knochenersetzung

Im VitalCenter erfolgt die Einpflanzung von Implantaten auf höchstem Niveau, mittels modernster Technik und innerhalb kürzester Frist!

Was bedeutet das Sinuslift-Verfahren, und in welchen Fällen wird sie benötigt?

sinusliftDer Sinuslift ist eine Operation, die die Kieferhöhle, also die Sinus erhöht, und zwar auf eine Art und Weise, dass jener Teil des Oberkieferknochens, der die Backzähne berührt, durch Einsetzung von Knochenersatzmaterial, den Kieferknochen in Richtung Kieferhöhle vergrößert.

Dieser Eingriff ist in jenen Fällen notwendig, in denen der eigene Knochen des Patienten zur Einpflanzung von Implantaten nicht dick genug ist.

Das Implantat ist eigentlich ein aus Titan hergestellte künstliche Wurzel, auf die der Zahnarzt später ein Bestandteil aufsetzt. Es ist wichtig, dass das Implantat nur im einen Knochen von entsprechender Größe eingesetzt wird, denn es ist lebensnotwendig, dass es all jenen Beanspruchungen standhält, denen ein Zahn ausgesetzt ist. Zu Implantaten lesen Sie bitte hier mehr.

In welchen Fällen reicht der eigene Knochen nicht aus?

Nach jedem Zahn Verlust hört jederlei Belastung, und Beanspruchung des bis dato umgebenden Knochens auf. Da der betreffende Knochen nicht mehr den beim Kauen entstehenden Krafteffekten ausgesetzt ist, wird mit der Zeit immer dünner, und kann sogar eventuell absterben. Dies ist ein völlig natürlicher Prozess, denn für den ganzen menschlichen Organismus gilt, dass das nicht verwendete Organ mit der Zeit abstirbt.

Im Falle des Oberkieferknochens macht sich dies bemerkbar, indem parallel zur Verdünnung des Knochens sich die über ihm befindliche Kieferhöhle vergrößert, und sich dann nach unten beginnt auszubreiten. Von den individuellen Anlagen abhängend vergrößert sich die Dicke des Knochen von 1-2 mm bis gar 10-15 mm, aber allgemein darf behauptet werden, dass je mehr Zeit nach der Zahnextraktion vergeht, umso dünner wird der Knochenbestand zwischen Zahngebiss und Kieferhöhle.

Ein Sinus-Lift, also ein Knochenersatz wird in jenen Fällen notwendig, in denen die Belastbarkeit des Knochens nicht ausreichend ist. Dies kommt üblicherweise dann vor, wenn der Patient seine Backzähne bereits mehrere Jahre vor dem geplanten implantologischen Eingriff verloren hat.

Aus welchen Schritten besteht eigentlich eine Sinuslift-Operation?

Die Essenz der Operation besteht darin, dass über dem Knochen ein Knochenersatzmaterial eingesetzt wird, welches die die Kieferhöhle von innen bedeckende Schleimhaut erhöht. Dieses Knochenersatzmaterial, welches im Laufe der Heilungsperiode allmählich vom Material des natürlichen Knochens durchwoben wird, gelangt im Laufe der Operation durch ein im Oberkieferknochen gebohrtes Loch hinein. Dies führt dazu, dass der Knochen dicker wird. Knochenmaterial darf sowohl synthetischen als auch organischen (tierischen) Ursprungs sein, und das im Knochen gebohrte Loch wird im Laufe der Operation vom Arzt mit einer speziellen Knochenersatzmembran wieder geschlossen.

Es gibt zwei mögliche Arten des Eingriffs:

Die am häufigsten angewendete Methode besteht darin, dass die Implantate zu Beginn im existierenden Bestand des Oberkieferknochens eingesetzt werden und die zwischen den Implantaten befindliche Stelle erst dann mit Knochenersatzmaterial gefüllt wird. Diese Methode kann angewendet werden, wenn die Dicke des Knochens nicht viel geringer als notwendig ist. In diesem Falle wird bloß eine kürzest mögliche Behandlung erforderlich, und ein zweiter Eingriff erst gar nicht benötigt, denn die Ersetzung des Knochens und die Implantation erfolgen im Rahmen einer einzigen OP.
Wenn die zweite Version angewendet wird, dann wird hingegen zuerst der Knochenersatz eingesetzt, und erst nach einem etwa 3-6 Monate lang dauernden Heilungsprozess erfolgt die Implantation im Knochen, der nun bereits über die notwendige Belastbarkeit verfügt. Diese Methode wird selbstverstehend dann angewendet, wenn der Knochenabbau bereits weit fortgeschritten ist.

Sollte der Sinuslift als Operation mit großem Aufwand betrachtet werden?

Überhaupt nicht. Im Gegenteil, ähnlich wie die Implantation gilt dieser kleinere Eingriff heutzutage als Routinevorgang. Er findet grundlegend bei örtlicher Betäubung statt, aber falls der Patient es wünscht, kann er auch bei Vollnarkose vorgenommen werden.

Auch nach der OP ist mit keinerlei größeren Schmerzen zu rechnen. Für die ersten Tage nach der Operation verschreibt der Arzt dem Patienten üblicherweise eine antibiotische Behandlung (zwecks Vermeidung von Infektionen). Als natürliche Reaktion kann einer paar Tage lang mit blutunterlaufenen Schwellungen gerechnet werden. In seltenen Fällen kommt es nach der OP auch zu Nasenbluten.

Worauf sollte nach der Sinuslift-OP geachtet werden?

  • Legen Sie kaltnasse Umschläge auf eventuelle Schwellungen an der betroffenen Stelle
  • Befolgen Sie peinlichst genau die Anweisungen des Arztes bezüglich der Dosierung der Einnahme der von ihm verschriebenen Antibiotika!
  • Sollten Sie nach der Operation einen Schmerz verspüren, so bitten Sie Ihren Arzt um Rat bezüglich eventuelle schmerzstillender Medikamente, und nehmen Sie diese entsprechend seinen Anweisungen ein.
  • Meiden Sie das Rauchen, denn die Wirksamkeit der OP wird durch starkes Rauchen und fehlender entsprechender Mundhygiene beträchtlich geschwächt.
  • Meiden Sie während der ersten Woche nach der OP beim Zähneputzen die betroffene Stelle und benutzen Sie wenn mögliche eine weiche Zahnbürste!
  • Melden Sie sich zur vom Zahnarzt vorgeschriebenen Nachkontrolle auch dann, wenn Sie Ihren Heilungsprozess als problemlos empfinden!
 
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