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Parodontologie
 

 

Die Wissenschaft, die sich mit den Krankheiten des Zahnhalteapparates beschäftigt, nennt sich Parodontologie.

Die allgemeine Auffassung, die „Parodontitis” sei eine Zivilisationskrankheit entspricht nicht ganz der Wahrheit. Die allgemeine Kultur eines Landes spiegelt sich oftmals in seiner „Parodontitisstatistik”. Der Hauptauslöser der Gingvitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) ist der dentale Plaque. Zusätzlich können systemische Krankheiten oder andere Risikofaktoren den Verlang „Parodontose” beeinflussen.

Für das „Zurückziehen des Zahnfleisches” ist vor allem die Entzündung verantwortlich, welche als Reaktion des Körpers auf die Bakterien zustande kommt, welche den Plaque besiedeln. Unglücklicherweise geht mit diesem Prozess auch der Schwund des Knochens einher, sodass es letztendlich ofmals zur Lockerung des Zahnes kommt.

Die Aufgabe des Parodontologen besteht vornehmlich in der Eliminierung der Entzündung, was zumeist mit der Progression des Knochenabbaus einhergeht.Gesunde parodontale Strukturen sollen gesund erhalten und erkrankte regeneriert werden.

Mit konservativen chirurgischen Techniken ist eine tatsächliche parodontale Regeneration nur in geringem Masse erzielbar. Allerdings ist man in der Lage stabile Zustände zu erreichen, die bei entsprechend guter Mundhygiene (professionelle,  individuelle und häusliche) über einen längeren Zeitraum normale Funktion und einen Entzündungsfreien Status garantieren.

Die Oralhygiene und einer gesundes Parodontium (Zahnhalteapparat) sind nicht nur aus ästetischen Gründen wichtig, sondern sind auch ein wichtiger Pfeiler bei der Bewahrung unserer allgemeinen Gesundheit.